Der Stand der Dinge – Update!

TL;DR
Bei Knieblond nichts Neues!
Also, zumindest nicht wirklich.

Seit meinem letzten Beitrag zum Stand der Dinge (https://knieblond.de/2020/03/03/der-stand-der-dinge/) hat sich an meiner Breitbandanbindung leider nichts getan. Es gab lediglich ein wenig Hintergrundrauschen, in dieser Form:

  • Ich habe weiter gemeckert.
  • Die 1&1 Beschwerdestelle hat sich noch mal gemeldet und mir ein Sonderkündigungsrecht angeboten bzw. einen Providerwechsel ermöglichen wollen.
  • Ich habe mich bei der Telekom informiert, was es nun tatsächlich mit dem vermeintlich vollen Schaltkasten, der für mein Wohngebiet verantwortlich ist, auf sich hat.
  • Die Telekom sagt: Kasten ist voll, da geht erst mal technisch nix mehr, aber wir arbeiten an einer Erweiterung. Ich müsste darauf hoffen, dass jemand seine Leitung aufgiebt und ich zur richtigen Zeit eine größere beauftragt bekomme. Wie ich das als Kunde machen soll, konnten sie mir nicht wirklich beantworten, außer vielleicht damit, dass ich regelmäßig einen neuen Antrag stellen sollte.
  • Als einzige Option bliebe mir also jetzt nur noch der Wechsel zurück ins Kabelnetz ^^ – also, zurück zum Idiotenverein, vor dem ich letztes Jahr geflohen bin und nahzu ausschließlich nur schlechte Erfahrungen gemacht habe?! Das lehne ich entschieden ab.
  • Ich schreibe der Beschwerdestelle, dass ich nicht kündigen werde und darauf hoffe, dass sie mir (irgenwann) mal meine alte Bandbreite (100/40) oder aber zumindest die Hälfte davon (50/20) wieder beschaffen können.
  • Die 1&1 Beschwerdestelle bedankt sich höflich für mein Vertrauen und will sehen, was sie machen können.

Das Ganze liegt nun auch schon wieder mehr als vier Wochen zurück. Ab und an bekomme ich mal ne E-Mail von 1&1, dass es endlich weiterginge mit meinem Auftrag, sie aber aufgrund der aktuellen Situation nicht ganz so schnell sein können wie gewohnt (schnell?) und sie sich innerhalb der nächsten 10 Tage melden würden. Das wurde bislang nicht ein einziges Mal eingehalten. Seit der letzten Mail sind auch schon wieder knapp 20 Tage vergangen und andere Kommunikationen gab es auch keine.

Das Arbeiten im Homeoffice, aber auch das Zocken nach Feierabend und gerade die verbale Interaktion mit Kollegen oder Mitspielern, ist mit der kleinen Bandbreite eine Qual. Die 16 MBit Downstream würden ja vielleicht noch gehen, aber nur 1 Mbit Upstream, bei 4 Personen im Haushalt (meine Frau arbeitet auch aus dem Homeoffice via Internet und die beiden Kids dürfen auch mal ihre Serien bei Netflix und Co. schauen – ja, da wird auch ein wenig Upstream Bandbreite reserviert), sind eine Zumutung sonder gleichen. Da mir niemand hilft bzw. helfen kann oder will, habe ich mir nun einen günstigen LTE-Router gekauft (80 EUR) und mir einen monatlich kündbaren Homespot-Tarif (30 EUR/Monat und einmalige Freischaltung 30 EUR) gesichert. Theoretisch kann ich damit Datenübertragungsraten mit bis zu 50 MBit in beide Richtungen erreichen. Naja, Theorie und Praxis weichen ja gerne mal von einander ab, aber ich komme zumindest auf stabile 25/15, oft auch mal 1-3 MBit mehr, selten weniger.

Damit kann ich leben, doch es wäre ja zu schön, wenn das nicht auch noch ein bitteres Beigeschmäckle hätte: Der Spaß ist begrenzt auf einen kummulierten Verbrauch von 125 GB/Monat. Nur mal so als Beispiel: Wollte ich mir Red Dead Redemption 2 herunterladen, wäre dieses Kontingent schon so gut wie aufgebraucht.
Also, heißt jetzt meine Devise, Priorität hat das Arbeiten, das geht wirklich besser seit dem ich diese LTE-Lösung habe, gezockt wird nur, was schon auf der Platte liegt (kurz vor diesem DSL-Debakel hatte ich ein Festplatten-Upgrade – sind also noch nicht viele Spiele), größere Spielupdates werden nicht geladen, ich kann immer noch nicht wieder streamen und außer mir nutzt keine diese Verbindung. Ich muss erst mal abwarten, wieviel ich jetzt im ersten Monat so verbrauche und kann dann entscheiden, ob ich mir zumindest die Spiele-Updates gönne.

So sieht es also im Moment an meiner Bandbreiten-Front aus und ich fürchte, dass kurzfristig keine Besserung dieser Situation in Sicht ist.

Viele liebe Grüße
Euer knieblondes Ungetüm

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